Krise

Ihr Unternehmen befindet sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten… 

Sie befürchten eine Krise oder sogar eine Insolvenz?

Sie fühlen sich in einer Ohnmacht gefangen und wissen selbst weder ein noch aus. Wir begleiten Sie durch diese schwierigen Zeiten und stehen Ihnen als kompetenter Partner mit Rat und Tat zur Seite.

Gemeinsam finden wir eine Lösung!

Krisencheck

Die akute Krise beseitigen und ein Frühwarnsystem gegen Unternehmensprobleme aufbauen
Jede Krise schließt auch die Chance zur Veränderung ein. Gelingt es dem Unternehmen sich in der Krise neu zu entwickeln, geht es vielfach gestärkt daraus hervor. Genau dies ist auch der Ansatz eines Restrukturierungs- oder Sanierungsberaters in einem Unternehmen. Die Unternehmer stellen sich häufig die Frage, wie es möglich sein soll, aus diesem vielleicht tiefen Tal zu entkommen. 

Wir begreifen Krisen-Management als Gelegenheit zur Umkehr. Genau hier setzt unsere Beratung an, denn oftmals kann in einer akuten Krisensituation der richtige Hebel zur Umkehr nicht mehr gefunden werden, dann ist Hilfe von Dritten erforderlich. Welche wichtigen Kriseninstrumente müssen nun genutzt werden? Kann die Krise schnell beseitigt werden? Ist die Krise schon so akut, dass ein Insolvenzantrag schon unvermeidbar ist? Wann muss denn überhaupt ein Insolvenzantrag gestellt werden? Diese Fragen und wahrscheinlich noch viele weitere Fragen tauchen für den Unternehmer auf, wenn die Krise sich langsam abzeichnet oder vielleicht auch schon weiter fortgeschritten ist.

Lassen Sie sich von unseren Beratern dabei unterstützen, einen Weg aus der Krise zu finden!

Restrukturierung

Die Liquidität reicht nicht aus
Vielfach können in einer Krise die richtigen Hebel zur Verbesserung der Liquidität nicht mehr gefunden werden. Wir geben Ihnen die Instrumente an die Hand, damit Sie die Steuerung wieder übernehmen können.

Die Bank dreht uns den Hahn ab
Trotz jahrelanger Zusammenarbeit kann Ihre Bank Sie nicht weiter unterstützen. Wir zeigen Ihnen auf, welche Möglichkeiten Ihrer Hausbank verbleiben und suchen gemeinsam mit Ihnen nach Wegen, Ihre Unternehmensfinanzierung zu sichern.

Die Aufgaben wachsen mir über den Kopf
Wollen Sie sich endlich wieder um Ihr Tagesgeschäft kümmern und die anderen Aufgaben in vertrauensvolle Hände abgeben? Wir unterstützen Sie dabei und zeigen Ihnen, wie sie trotzdem alles im Griff behalten.

Das Unternehmen läuft nicht mehr richtig
Sie wissen genau woran das liegt, finden aber nicht den Ausstieg aus dem Hamsterrad. Welchen Hebel müssen wir umlegen, um wieder erfolgreich zu sein und die notwendige Liquidität aufzubauen?

Sprechen Sie noch heute einen unserer Berater an!

Sanierung

Sanierungsmöglichkeiten in der Insolvenz
Die Insolvenzordnung unterscheidet zwischen dem Regelinsolvenzverfahren und dem Verbraucherinsolvenzverfahren. Ein Regelinsolvenzverfahren wird für Unternehmen jeglicher Art eingeleitet. Ein Verbraucherinsolvenzverfahren jedoch nur für Privatpersonen und ehemals Selbständige. Letztere Gruppe allerdings nur unter bestimmten Bedingungen. Des Weiteren gibt es für Unternehmen seit dem Jahr 2012 noch die Möglichkeit der Sanierung in der Insolvenz in einem Eigenverwaltungsverfahren bzw. einem Schutzschirmverfahren.

Insolvenzplan

Ablauf eines Regelinsolvenzverfahrens
Voraussetzung für ein Insolvenzverfahren ist ein Insolvenzantrag. Dieser kann sowohl vom Schuldner als auch von einem Gläubiger gestellt werden. Am häufigsten werden Fremdanträge durch Krankenkassen oder das Finanzamt gestellt. Ein Insolvenzantrag muss immer schriftlich beim zuständigen Insolvenzgericht eingereicht werden und es muss ein Insolvenzgrund, z.B. Zahlungsunfähigkeit vorliegen. Nach Eingang des Antrags bei Gericht prüft das Gericht die Zulässigkeit des Antrags, also ob tatsächlich ein Insolvenzgrund vorliegt und ob die Verfahrenskosten gedeckt sind. Zur Überprüfung kann das Gericht auch einen Gutachter einsetzen.

Neben einem Gutachterauftrag kann das Gericht auch Sicherungsmaßnahmen anordnen. In diesen Fällen wird ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt, welcher dann auch die Gutachtertätigkeit übernimmt. Eine weitere Aufgabe des vorläufigen Insolvenzverwalters ist es, gemeinsam mit dem Schuldner, nach Möglichkeit das Unternehmen fortzuführen. Der Zeitraum der vorläufigen Insolvenzverwaltung kann sich auf 3 Monate erstrecken. In dieser Phase eines Insolvenzverfahrens besteht die Möglichkeit Insolvenzgeld für die Mitarbeiter zu beantragen, so dass diese nicht mehr direkt vom Unternehmen bezahlt werden müssen. Sofern das Unternehmen fortgeführt wird, kann eine Insolvenzgeldvorfinanzierung beantragt werden. 

Nach Einreichung des Gutachtens und Feststellung eines Insolvenzgrundes und der Deckung der Massekosten wird das Insolvenzverfahren durch Beschluss des Gerichts eröffnet. In diesem Fall ist der Berichtstermin (Gläubigerversammlung) entscheidend für den weiteren Fortgang des Unternehmens. In dem Berichtstermin muss der Insolvenzverwalter die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darlegen und Auskunft über die Möglichkeiten einer Sanierung des Unternehmens geben. Die Gläubigerversammlung entscheidet über alle bedeutenden Rechtshandlungen des Insolvenzverwalters. Neben dem Insolvenzverwalter ist auch der Schuldner berechtigt einen Insolvenzplan vorzulegen. In den meisten Fällen scheitert dies jedoch an den finanziellen Möglichkeiten.

Im nächsten Schritt werden die Beschlüsse der Gläubigerversammlung umgesetzt. Wenn alle Maßnahmen beendet sind kommt es zur Schlussverteilung, also einer möglichen Auszahlung an die Gläubiger. 

Ergänzungen zum Insolvenzverfahren in der Eigenverwaltung
Mit dem Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen im Jahr 2012, soll die Eigenverwaltung gestärkt werden. Ziel war es, einen höheren Anreiz für die Unternehmen zu schaffen, frühzeitig einen Insolvenzantrag zu stellen. Wenn die Eigenverwaltung für ein Unternehmen in Betracht kommt, muss ein entsprechender Antrag vom Schuldner bei Gericht gestellt werden und es dürfen keine Gründe oder Umstände bekannt sein, welche vermuten lassen, dass durch die Eigenverwaltung Nachteile für die Gläubiger entstehen. Ein Antrag auf Anordnung der Eigenverwaltung kann nur vom Schuldner selbst gestellt werden. Der Antrag wird zusätzlich zum Insolvenzantrag bei Gericht eingereicht. Der Schuldner ist durch die Eigenverwaltung in der Lage das Unternehmen weiterhin selbst zu führen. Das Unternehmen wird in der vorläufigen Eigenverwaltung von einem vorläufigen Sachwalter überwacht. 

Der Schuldner übernimmt in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung die Aufgaben des Insolvenzverwalters. Daher ist es ratsam zusätzlich einen in Insolvenzsachen erfahrenen Sanierungsberater an der Seite zu haben, so dass alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt werden können. Des Weiteren hat der Schuldner darüber zu berichten welche Sanierungsmöglichkeiten, z.B. Sanierung über einen Insolvenzplan, bestehen und wie die Aussichten für die Gläubiger sind. Zur Vorbereitung des Berichtstermins sind bei Gericht die entsprechenden Verzeichnisse (Verzeichnis der Massegegenstände, Gläubigerverzeichnis, Vermögensübersicht) und der Bericht zu erstellen. In dem Berichtstermin beschließt auch in diesem Fall die Gläubigerversammlung über das weitere Vorgehen, beispielsweise die Erstellung eines Insolvenzplans. 

Fazit
Ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung ist nicht immer die beste Lösung. Eigenverwaltung setzt voraus, dass das schuldnerische Unternehmen noch immer das Vertrauen der Gläubiger genießt. Im Vorfeld ist daher zu prüfen, ob das Unternehmen eigenverwaltungsfähig ist und ob die wirtschaftlichen Voraussetzungen gegeben sind. Sind jedoch alle Voraussetzungen passend und wird der Antrag rechtzeitig gestellt und gut vorbereitet sollte eine Eigenverwaltung der erste Weg sein, da die Unternehmen aus einem Eigenverwaltungsverfahren in der Regel deutlich gestärkt hervorgehen. Ohne professionelle Begleitung und Beratung wird der Erfolg jedoch aufgrund der besonderen Anforderungen eines Insolvenzverfahrens auf sich warten lassen.

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne dabei!

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