Unternehmensnachfolge

Plötzlich ohne Nachfolger:
Sie möchten Ihr Unternehmen in die nächste Generation übergeben, haben aber keinen passenden Nachfolger?

Ein Unternehmer, der sich zu spät den Aufgaben stellt, um eine geregelte Unternehmensnachfolge zum Erhalt des Unternehmens zu finden, gefährdet den Bestand seines Unternehmens.

Unsere Experten unterstützen Sie dabei, die richtigen Schritte zu gehen!

Übergangsgestaltung

Eine Unternehmensnachfolge gehört nicht zum unternehmerischen Alltag. Kaum eine Unternehmensnachfolge gleich der Anderen. Jedoch gibt es einige grundsätzliche und hilfreiche Regeln, welche bei Beachtung den Weg zu einer erfolgreichen Nachfolgeregelung ebnen.

Die Zeitschiene
Hier ist es immens wichtig sich frühzeitig nicht nur Gedanken darüber zu machen, dass eine Unternehmensnachfolge anstehen. Vielmehr ist es wichtig die Weichen derart zu stellen, dass frühzeitig nicht nur in die richtige Richtung gedacht wird, sondern auch der richtige Weg eingeschlagen werden kann. Dabei ist es extrem wichtig von Beginn an mit allen an der Unternehmensnachfolge beteiligten Personen offen zu kommunizieren und diese in die Entscheidungsprozesse einzubinden. Nur so kann gewährleistet werden, dass auch alle vom Anfang bis zum Ende hinter einer angedachten Nachfolgeregelung stehen.

Die Varianten
Ein Unternehmensnachfolge kann in mannigfaltigen Varianten erfolgen:

  • Verkauf gegen Einmalzahlung
  • Verkauf gegen wiederkehrende Leistungen
  • Schrittweise Übertragung
  • Schenkung

Diese Liste ist nicht abschließend. Im Gegenteil gibt es mannigfaltige Gestaltungsmöglichkeiten und Varianten. Hier gilt es die richtige Gestaltung der Nachfolge in die Wege zu leiten. Sie ist der Schlüssel zum Erfolg. Wichtig ist das hier sensibel vorgegangen wird. Jede Gestaltungsvariante bietet Chancen aber auch umfangreiche Fallstricke.

Die Planung
Hierbei ist es, wie so oft im Leben, wichtig systematisch vorzugehen. Das Unternehmen muss aufgeräumt werden. Umgangssprachlich wird dieser Vorgang häufig bezeichnet “die Braut hübsch machen“. Konkret bedeutet dies, dass sämtliche Hemmnisse aus dem Weg geräumt werden, die z.B. einem erhofften Kaufpreis schmälern oder noch viel schlimmer eine Veräußerung im Extremfall komplett unmöglich machen. Damit Ideen umsetzbar und Wünsche realisierbar werden sollte der gesamte Gestaltungsprozess immer parallel von fachlich versierten Juristen und Steuerberatern begleitet werden. So wird verhindert, dass ungewollte Probleme der erfolgreichen Umsetzung einer erhofften Nachfolgeregelung im Wege stehen.

Lassen Sie sich zu dem Thema beraten und kontaktieren Sie uns diesbezüglich gerne!

Unternehmenswertermittlung

Was ist mein Unternehmen wert?
Nun ist es bald soweit. Es ist abzusehen, dass ein Unternehmensverkauf die Lösung ist, um eine Unternehmensnachfolge zu regeln. In diesem Moment macht sich jeder Unternehmer viele Gedanken über den Kaufpreis.

Welcher Kaufpreis ist der Richtige?
Mit dieser Frage haben sich unzählige Unternehmer, Steuerberater, Rechtsanwälte, Bänker und Betriebswissenschaftler beschäftigt. Am Ende des Tages ist der Kaufpreis der Richtige, der am Markt tatsächlich auch erzielbar ist. Ein Kaufpreis, mit dem zudem die Unternehmensübertragung und damit auch die Nachfolge sichergestellt und gewährleistet werden kann. Bei dieser Betrachtung bleiben mathematisch und betriebswirtschaftlich begründete Argumente sicherlich nicht außen vor, stehen aber oft hinten an. Bei inhabergeführten Unternehmen spielt die subjektive Bereitschaft sowohl des Verkäufers, als auch des Käufers eine entscheidende Rolle bei der Entscheidung des Kaufpreises. Dabei ist entscheidend, dass beide Parteien den gefundenen Kaufpreis jeweils als akzeptabel einstufen.

Die üblichen Bewertungsmethoden sind:

  • Das Substanzwertverfahren
  • Das Ertragswertverfahren
  • Das Multiplikatorenverfahren
  • Die Marktwertmethode

Gutachter beziehen bei einer mathematischen Unternehmenswertfindung mindestens zwei, meistens jedoch alle drei Bewertungsmethoden ein, um insgesamt den Unternehmenswert argumentativ zu unterlegen. Alle drei Bewertungsmethoden gehen dabei von unterschiedlichen Ansätzen aus:

Das Substanzwertverfahren
Hier werden die absehbar erzielen Kaufpreise für die im Unternehmen vorhandenen Anlagen und gegebenenfalls für einen Kundenstamm bewertet. Unter Umständen wird dabei noch unterschieden, ob es sich um eine Zerschlagung des Unternehmens handelt (Zerschlagung Wertansätze) oder ob eine Fortführung des Unternehmens bei der Wertfindung zugrunde gelegt werden kann. (Fortführungswert).

Das Ertragswertverfahren
Hierbei spielt für die Wert Findung eines Unternehmens eine entscheidende Rolle welcher Ertrag künftig zu erwarten ist. Dies macht es notwendig, dass eine entsprechende Ertragsplanung und Vorschau vorliegt. Die prognostizierten Gewinne werden entsprechend kapitalisiert. Ein finanzwirtschaftliches Verfahren bei dem verglichen wird, welche alternativen Ertragsmöglichkeiten ein Investment zum Beispiel in Wertpapiere für ein Ertrag bringen kann.

Das Multiplikatorverfahren
Auch dieses Verfahren beruht auf Vergleichen realisierter Unternehmenspreise in vergleichbaren Branchen und Unternehmensstrukturen. Dabei werden die erzielten Kaufpreise in Relation zu bestimmten Unternehmenskennziffern aus der Rentabilitätsbetrachtung in Relation gesetzt. So erhält man einen standardisierten Multiplikator, der repräsentativ für eine gesamte Branche und bestimmte Unternehmensstrukturen steht. Ein oft genutztes Schema ist hier das reine Betriebsergebnis in Relation zu den erzielten Kaufpreisen zu setzen.

Die Marktwertmethode
Hier wird verglichen, welche Kaufpreise möglichst in jüngerer Vergangenheit für möglichst vergleichbare Unternehmen umgesetzt worden sind. Dies macht es nötig, entsprechende ausreichende Informationen über solche Unternehmensdeals vorliegen zu haben.

Entscheidende Faktoren zur Findung eines Kaufpreises liegen jedoch regelmäßig außerhalb mathematischer Berechnungsmethoden:

Die Inhaberabhängigkeit
Wie der Name schon sagt: Inhabergeführtes Unternehmen. Dies bedeutet, dass es von außerordentlich großer Bedeutung ist, welche Umsätze und Erträge auch nach Unternehmensübergabe also ohne den bisherigen entscheidenden Inhaber noch zu erwarten sind. Wenn heute noch hohe Erträge in den Bilanzen abzulesen sind fragt sich ein jeder übernehmende Nachfolger ob er auch tatsächlich in Zukunft mit diesen oder nur eingeschränkten Erträgen planen kann. Verlässt der halbe Umsatz das Unternehmen zusammen mit den bisherigen Inhaber, schwindet gleichzeitig die Bereitschaft einen auf Basis heutiger Umsätze und Erträge argumentierten Kaufpreis erzielen zu können. Ein sicherlich nachzuvollziehende und nicht zu verachten Aspekt, dem es durch entsprechende Gegenmaßnahmen gilt entgegenzuwirken.

Das Verhandlungsgeschick
Entscheidend bei der Preisfindung ist hier auf jeden Fall das Verhandlungsgeschick von Käufer und oder Verkäufer. Wer hier gut aufgestellt ist und passende Argumente in die Waagschale werfen kann wird in der Lage sein den Kaufpreis nach oben bzw. nach unten aus verhandeln zu können.

Die Perspektive
Hier ist entscheidend wie sich die für das zum Verkauf anstehende Unternehmen relevanten Märkte entwickeln werden. Die einen werden sagen hier ist sicherlich eine Glaskugel vonnöten, denen sei jedoch widersprochen, dass es unverändert Sinn macht sich über heutige und künftige Positionierung Gedanken zu machen. Das bedeutet für den abgebenden Unternehmer sich mit der eigenen Unternehmensstrategie seinem Leitmotiv seiner Mission und Vision grundsätzlich und insbesondere bei einem geplanten Unternehmensverkauf auseinanderzusetzen. Ein Unternehmen ist entsprechend von höherem Wert und die möglichen Verkaufspreise grundsätzlich interessanter, wenn einem potentiellen Erwerber ein gut positioniertes Unternehmen angeboten werden kann. Ein Unternehmer der sich bis zum Zeitpunkt der Übergabe mit seinen Zielgruppen, seinen Absatzmärkten, seinen Produkten auseinandergesetzt hat und stets bemüht ist sein Angebot zukunftsfähig zu gestalten, wird für sein Unternehmen auch immer einen guten d.h. für ihn inakzeptabel Kaufpreis erzielen können. Wenn im Rahmen von Kaufpreisverhandlungen die bestehende klare Positionierung schlüssig erläutert werden kann schafft dies Vertrauen bei einem potentiellen Erwerber, weil er prognostizierte Umsetzungserträge als sicher erreichbar einstuft.

Die Bankbewertung
Verkäufer und Käufer haben auf einen Preis für das Unternehmen geeinigt. Beide sind mit diesem ausgehandelten Kaufpreis zufrieden und wollen diesen festschreiben. Wenn diese Rechnung ohne den Wirt, zum Beispiel ohne die zur Kaufpreisfinanzierung benötigten Banken, gemacht wird, kann eine Umsetzung und Sicherstellung der Unternehmensnachfolge noch gefährdet werden. Banken werten einen Kaufpreis den sie mitfinanzieren sollen regelmäßig ausschließlich nach standardisierten mathematischen Bewertungsverfahren. Wie in diesem Artikel klar zum Ausdruck kommt, sind diese sicherlich grundsätzlich nicht falsch aber am langen Ende nicht ausreichend. Diese abweichenden Herangehensweisen einen Unternehmenskaufpreis als angemessen einzustufen führt regelmäßig zu Konflikten auf die man sich bei einer ganzheitlichen Gestaltung einer Unternehmensnachfolge unbedingt einstellen muss. Dies, um die Machbarkeit und Umsetzbarkeit der Unternehmensnachfolge zu gewährleisten. Banken finanzieren nur solche Unternehmenskauf Preise, die sie auch für angemessen halten.

Die Finanzierbarkeit
Inhabergeführte Unternehmen werden häufig von Nachfolgern weitergeführt die zwar oft über einen gewissen Anteil an Eigenkapital verfügen, jedoch ohne eine finanzierende Bank den kompletten Kaufpreis nicht bezahlen können. Neben der Wertung, ob ein Kaufpreises angemessen ist, ist es für Banken extrem wichtig, dass aus einem prognostizierten künftigen Ertrag der übernehmende Unternehmer in der Lage sein wird das heute benötigte Darlehen zur Kaufpreisdeckung aus künftigen Unternehmensgewinnen Zeit angemessen tilgen zu können. Wenn ein Nachfolger damit spekuliert ein solches Darlehen, vergleichbar einer Baufinanzierung fürs private Eigenheim, über 25 Jahre tilgen zu können wird er im Rahmen anstehender Bankgespräche oft enttäuscht sein. Wer einen Unternehmenskaufpreis fremdfinanzieren muss, sollte dies nur tun, wenn dieses Finanzierungsdarlehen absehbar in fünf, in Ausnahmefällen zehn Jahren komplett zurück spürbar ist. Dies gilt übrigens nicht nur, weil Banken diese Anforderung stellen, sondern ist jeder Unternehmenskäufer grundsätzlich beraten sich an dieser Grundregel zu orientieren.

Sie haben Fragen zur Unternehmenswertermittlung? Sprechen Sie uns an, unsere Berater sind gerne für Sie da!

Unternehmensfortbestand

Ihr Unternehmen in vertrauensvolle Hände geben
Sie haben Ihr Unternehmen ein Leben lang aufgebaut und möchten nun auch sicher sein, dass Ihr Lebenswerk nicht in die falschen Hände gerät. Wir unterstützen Sie bei der Auswahl eines geeigneten Kandidaten und entwickeln gemeinsam mit Ihnen Konzepte zur Übergabe.

Einen qualifizierten Nachfolger suchen
Dabei wollen Sie auch sicherstellen, dass das Unternehmen erfolgreich weitergeführt werden kann. Wir erarbeiten mit Ihnen ein Nachfolgekonzept, bei dem wir auch berücksichtigen, welchen Unternehmertyp ihr Unternehmen und ihre Mitarbeiter brauchen.

Sie möchten ein Unternehmen kaufen, aber welches?
Sie wissen genau wo Ihre unternehmerischen Stärken liegen und sind auf der Suche nach dem passenden Unternehmen. Wir untersuchen mit Ihnen den Markt und unterstützen Sie bei der Auswahl des geeigneten Unternehmens.

Kontaktieren Sie uns gerne für eine Beratung!

Familiennachfolge

Immer seltener kommt es zu einer Nachfolge innerhalb der Familie. Die Ursachen sind vielschichtig, aber einer der Gründe ist sicherlich, dass viele Kinder ihren eigenen Lebensweg suchen und nicht bereit sind in die Fußstapfen der Eltern zu treten. Denn neben den Vorteilen des erfolgreichen Unternehmertums sehen die Kinder häufig auch die Nachteile: Eine hohe Arbeitsbelastung verbunden mit existenziellen Sorgen, die eine Konjunktur- oder Unternehmenskrise auslösen kann. Trotzdem gibt es natürlich weiterhin viele überzeugende Argumente für Kinder oder andere Verwandte, ein Familienunternehmen weiter zu führen.

Wenn in Ihrem Fall eine Familiennachfolge ansteht: kontaktieren Sie uns für professionelle Beratung!

Altersversorgung und Steuern

Die Ziele der Nachfolge sind vielfältig
Dazu gehört, neben der Sicherung der eigenen Altersvorsorge, auch der Erhalt des Familienvermögens und die Sicherung der Arbeitsplätze. Daher muss der Unternehmer, wenn sich sein berufliches Leben dem Ende zuneigt, rechtzeitig über eine Lösung der Unternehmensnachfolge nachdenken. Die Herausforderungen für die Lösung dieses Problems sind groß. Der Unternehmer möchte sein Unternehmenswerk gewahrt wissen und gleichzeitig einen „angemessenen Kaufpreis“ für das Unternehmen erhalten, der häufig einen wesentlichen Baustein seiner Altersvorsorge darstellt.

Diese und weitere Thematiken werden häufig durch komplexe steuerliche Situationen deutlich erschwert. Aus diesem Grund sollte der Steuerberater immer Mitglied des „Teams“ sein, dass den Unternehmer bei diesen Themen begleitet.

Wünschen Sie zum Thema Altersversorgung oder Steuern eine Beratung? Sprechen Sie uns gerne an!

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